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11.04.17 Lopautal

Elke hatte die „Wanderung im stillen Lopautal“ für uns wieder einmal perfekt vorbereitet und durchgeführt.
Die Lopau, ein kleiner Heidefluss ist nur etwa 14 km lang. Ihr Quellgebiet liegt südlich des unbewohnten Dorfes Lopau. Sie fließt südlich von Oldendorf in die Luhe.
Start und Ziel unserer Wanderung war Amelinghausen. Richtung Süden liefen wir nach Rehlingen. Wir kamen nach Bockum und wanderten weiter westlich der Lopau. Wir erreichten den Truppenübungsplatz Munster Nord und kamen zu dem heute unbewohnten Ort Lopau. Lopau leitet sich aus dem niederdeutschen „lopen“ für laufen ab. Der Ort wurde 1293 erstmals urkundlich erwähnt. 1983 mussten die letzten Bewohner den Ort wegen des Truppenübungsplatzes verlassen. Bereits 1963 wurde die Lopauer Schule geschlossen. Sie steht heute noch. Auch die leeren Wohnhäuser sind zu sehen, ein bedrückender Anblick.
Wir umrundeten die hier zu einem langen Teich aufgestaute Lopau und am östlichen Ufer den Rückweg an.
Während der Rast verteilte Elke wieder ihrer leckeren selbstgebackenen Heidesan-Kekse.
Meist dicht am Ufer des Baches kamen wir wieder nach Bockum. Das Dorf war im Mittelalter ein Raubrittersitz. 1985 entstand hier ein SOS Kinderdorf, das heute auch behinderte Erwachsene betreut. Die restaurierte Wassermühle wird heute als Tischlerei genutzt.
Zuerst entlang der Lopau verließen wir diese und wanderten auf einem langsam ansteigenden Feldweg, mit schönen Fernblicken, Richtung „Krähenberg“ (80 m!), zurück zum Ausgangspunkt.
Im Café Worthmann war alles für uns zur abschließenden Kaffeeeinkehr vorbereitet.

 

 

 

 

 

  

 

 

Wanderfreunde Nordheide e.V.