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22. bis 29.05.13 Elbsandsteingebirge

Horst und Marlene hatten eine schöne Wanderwoche in Bad Schandau an der Elbe für uns vorbereitet.

Als kleines Danke Schön hatte Erika diesen Bericht für den Abschiedsabend vorbereitet:

Im Wonnemonat Mai im Elbsandsteingebirge,
eine fröhliche Gruppe zieht aus, um eine eigenwillige Natur zu spüren.
Gelingt es ihr, die Welt neu zu entdecken?
Gleich am ersten Tag lacht die Sonne.
Fliederduft und leuchtende Farben des Rhododendrons erfreuen auf der Ostraurunde die Sinne,
aus der Feme grüßen Falkenstein, Schrammsteine, Kaiserkrone und Zirkelstein.
Eine fröhliche Gruppe zieht aus, um eine eigenwillige Natur zu spüren,
im Wonnemonat Mai im Elbsandsteingebirge.

Am späten Abend des 23. Mai in Dresdens Semperoper,
Horst und seine Wanderfreunde erleben Rossinis Aschenputtel (cenerentola).
Erfühlen alle Rossinis reiche, menschliche Partitur?
Leichtigkeit und fröhliche Melodien begeistern.
Heftige Donner, grelle Blitze auf der Bühne, im Saal und auf allen Rängen steigern die Dramatik des Geschehens.
Horst und seine Wanderfreunde erleben Rossinis Aschenputtel (cenerentola)
Am späten Abend des 23. Mai in Dresdens Semperoper.

Am Freitag, dem 24. Mai in der Tschechei,
die Gruppe durchstreift grüne Natur auf steinigen Wegen bergauf und bergab.
Wird es je eintönig oder gar langweilig?
Horst hat für Abwechslung und Überraschung gesorgt.
Eine Bootsfahrt durch die Edmundsklamm ist Erholung und pures Vergnügen.
Ein Blick herab vom Prebischtor in die Weite entschädigt für Mühe und Schweiß.
Die Gruppe durchstreift grüne Natur auf steinigen Wegen bergauf und bergab,
am Freitag, dem 24. Mai in der Tschechei.

Am Sonnabend, dem 25. Mai im Kirnitzschtal,
die Gruppe wandert auf getrennten Wegen.
Sind beide Strecken gleich schwierig zu gehen?
Zur Überraschung aller ist der Weg entlang des Flusses auf rutschigen Steinen nicht leichter
und wesentlich länger als der Weg über Hunderte von Stufen hinauf zum .Kuhstall" .
Klagen sind nutzlos, durch gegenseitiges Helfen wird das Ziel, der Lichtenhainer Wasserfall,
von allen erreicht.
Die Gruppe wandert auf getrennten Wegen
am Sonnabend, dem 25. Mai im Kirnitzschtal.

Am Sonntag, dem 26. Mai von Königstein über Papstdorf zurück nach Krippen
Erneutes Wandern und Klettern, heute auf regennassen Wald- und rutschigen Feldwegen.
Wo bleibt nur die Sonne?
Die Sonne steckt fest, gefangen hinter Wolken, die sich ohne Pause auf die Erde hinab entleeren.
Bunte Schirme, farbige Umhänge, Farbtupfer im nassen Grün der Natur.
Erneutes Wandern und Klettern, heute auf regennassen Wald- und rutschigen Feldwegen,
am Sonntag, dem 26. Mai von Königstein über Papstdorf zurück nach Krippen.

Am Montag, dem 27. Mai in Prag,
Mit dem Bus wird die goldene Stadt erreicht.
Welche Eindrücke hinterlässt sie auf die Wanderfreunde?
Bestaunt werden Bauwerke, eindrucksvolle Fassaden und die vielen internationalen Touristen.
Doch Pflaster zu treten ist ermüdender als das Wandern in der Natur.
Mit dem Bus wird die goldene Stadt erreicht,
am Montag, dem 27. Mai in Prag.

Am Dienstag und Mittwoch auf der Bastei, dem Winterberg und in Dresden,
die Gruppe nimmt Abschied vom Elbsandsteingebirge.
Wer von ihnen weiß, ob er noch einmal hierher zurück kommt?
Doch werden alle beim Ansehen der Fotos diese Reise noch einmal erleben.
Dann wird es reine Freude sein, ohne Anstrengung und Schweiß.
Die Gruppe nimmt Abschied vom Elbsandsteingebirge
am Dienstag und Mittwoch auf der Bastei, dem Winterberg und in Dresden.

Lieber Horst,
mögest Du Dir mit diesem Zevenaar, in Form eines Tagebuchs, Dir unsere Reise immer wieder ins Gedächtnis rufen können. Und mögen dabei alle die mit ihr verbundenen Schwierigkeiten verblassen gegenüber der Freude und der vielen fröhlichen Momente, die sie uns allen gebracht hat.

Erika, im Namen der Wanderfreunde.

Wanderfreunde Nordheide e.V.