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16. bis 23.10.10 Wanderwoche im Elbsandsteingebirge

Unsere Pressesprecherin Elke schrieb diesen Bericht über die Reise:

Buchholz/Krippen/Bad Schandau – Die Bilder die der Maler Caspar David Friedrich (1774-1840) bei seinen Aufenthalten in der Sächsischen Schweiz malte, wirken oft melancholisch. Wer sich auf den Caspar-David-Friedrich-Weg begibt,  kann diese Stimmung in den frühen Morgenstunden nachvollziehen. Melancholie kam bei den Buchholzer Wanderfreunden während ihres siebentägigen Aufenthalts in Krippen bei Bad Schandau allerdings nicht auf. Im Gegenteil, das schöne Wetter und die wunderbare Landschaft  trugen eher zur guten Laune bei.

Ein schönes Programm hatte sich Wanderführer Horst Lammert für die Wanderfreunde ausgedacht.  Er zeigte ihnen die Schönheiten der Sächsischen Schweiz mit seinen bizarren Gipfeln und dem herrlichen Blick über die Elbe. Die Wanderungen führten unter anderem  auf die historische Feste Königstein, Zufluchtstätte sächsischer Kurfürsten und Könige, mit dem berühmtesten Tiefbrunnen Europas  und seinen wundervoll restaurierten Gebäuden. Oder über den  „Steinernen Tisch“ zur berühmten Bastei mit einem atemberaubenden Blick über bizarre Felsen. Der Abstieg über eintausend Treppen durch die Schwedenlöcher, eine Herausforderung für die Knie.

 

Jeden Tag ging es von Krippen zu Fuß, mit Bahn oder Fähre in eine andere Himmelsrichtung zu fast allen Sehenswürdigkeiten, die die Sächsische Schweiz zu bieten hat.  Am Lilien-, Paffen- oder Gohrischstein  konnten sich die ganz Mutigen beweisen. Eine Wanderung führte über die Grenze nach Hresko in die Tschechische Republik. Dort genossen die Wanderfreunde bei herrlicher Sonne den Blick vom Prebischtor, dem größten Felsentor Europas  mit seiner Höhe von 16 Metern. Aber auch an Wanderer,  die sich einmal richtig entspannen wollten, war gedacht. Sie nahmen eine Fähre nach Bad Schandau und besuchten dort die Toscana-Therme. Am An- und Abreisetag wurde Dresden  für einige Stunden erkundet. So kam auch die Kultur nicht zu kurz.

Eine schöne Woche. Die Wanderungen waren schwer bis mittelschwer und  ließen doch so viel Kraft, dass sich die meisten noch zum Ausklang des Tages an der hauseigenen Bar zu einem „Absacker“  trafen.  Bewegung ist gut für den Körper, Reden und Lachen sind  Balsam für die Seele.

 

Hier weitere Bilder von der Reise


Wanderfreunde Nordheide e.V.