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28.04.18 Von Lüneburg nach Bienenbüttel

Pilgerweg Via Scandinavia

Hier der Bericht von Michael:

Pünktlich in Lüneburg angekommen, machten sich 15 Wanderfreunde/Innen samt Wanderführer Michael bei gutem Wetter auf den Weg. Zuerst ging es durch die Innenstadt, wobei es vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten ging, zu denen Michael Erläuterungen gab. Die Mitwanderer wissen nun, wo das >Rote Rosen< Hotel liegt oder früher der Herzog wohnte oder auch Heinrich Heine. Nach dem Campus Rotes Feld der Leuphana Universität erreichte die Gruppe langsam in grüne Gefilde.
Unter der OHE-Brücke erführen die Wanderer, dass Metronom und Erixx Schwestergesellschaften sind und deren Mutter OHE mehrheitlich im Besitz der Italienischen Staatsbahnen ist. Auch vom Oberförster Busse wusste Michael zu berichten, nämlich dass er extrem früh in Rente ging und einst den Verschönerungsverein in Lüneburg gründete. Eine erste längere Pause erfolgte an einer Blutbuche auf Baumstämmen.
Weiter durch Wald und vorbei an Fischteichen erreichte die Gruppe dann die Lüneburger Landwehr, einst errichtet, um die Händler weite Umwege um die Stadt machen zu lassen, wenn diese ihre Waren nicht in Lüneburg selbst verkaufen wollten. Die bekannte Ausflugsgaststätte >Rote Schleuse< wurde von uns nicht geentert. Ein Ortsteil von Deutsch Evern musste entlang der Straße durchquert werden, erst bergauf, dann bergab. Doch dann wartete wieder ein idyllischer Weg entlang der Ilmenau auf uns, auch eine zweite Rastpause auf Baumstümpfen.
Weiter durch Wald zu einem schönen Aussichtspunkt an der Ilmenau wanderten wir bis vor das Naturschutzgebiet Dieksbeck, wo der ursprüngliche Weg verlegt wurde. So durften wir uns auch noch mit ein paar ICE-Zügen messen, bevor es wieder zurück zur Ilmenau ging. Doch zuvor hatte Michael wieder für Baumstämme gesorgt, damit eine bequeme Rast möglich war. Nun begleiteten uns teilweise urige Skulpturen, teils stark verwittert oder auch teilzerstört, bis nach Bienenbüttel. Dabei gab die Ilmenau die Richtung vor, leider nur unterbrochen von einem kürzeren Wegstück parallel zu einer viel befahrenen Autostraße.
In Bienenbüttel erwartete uns schließlich im Hotel-Restaurant Zur Wassermühle zum Abschluss ein vorzügliches Spargelessen. Ein kurzer Weg brachte uns von dort zum Bahnhof, von dem wir mit Umstieg in Harburg nach Buchholz zurückfuhren. Hinter uns lagen damit 21 km Wanderstrecke, von der die meisten positiv überrascht waren, bei durchschnittlich 4 km per Stunde. Die nachfolgenden Fotos wurden von Anette, Frieder und Michael zur Verfügung gestellt.

 

 

 

Wanderfreunde Nordheide e.V.