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05.08.17 Glückstadt

Glückstadt an der Elbe feuert in diesem sein 400 jähriges Jubiläum. Die Stadt wurde 1617 von Christian IV. (König von Dänemark und Norwegen und Herzog von Schleswig und Holstein) als Gegenpol der Dänen, zu dem stetig wachsenden Hamburg, gegründet. Der Name Glückstadt und die Fortuna im Wappen standen sinnbildlich für diesen Plan: „Dat schall glücken und dat mutt glücken, und denn schall se ok Glückstadt heten!“ (Christian IV.).
Dies zu vieles mehr erzählte uns Ulf später auf dem Rundgang durch die Stadt.
Doch zuerst einmal wollten wir wandern. Die Bahn brachte uns nach Herzhorn im Osten von Glückstadt. Das Wetter meinte es gut mit uns, durch den Ort liefen wir, vorbei an der St. Annenkirche und dann in die Feldmark. In der kleinen Ortschaft Gehlensiel durften wir uns ein altes Bauernhaus etwas genauer ansehen. Anschließend fanden wir auf einer Wiese einen schönen Platz für unsere Mittagsrast. Weiter ging es durch Wiesen und Felder zu einem Sperrwerk der „Herzhorner Rhin“. Wir querten die Eisenbahnlinie und später noch einmal den „Rhin“ über die Hühnerbrücke/Höhnerbrüch, sie liegt im Herzen der Engelbrechter Wildnis und hat ihren Namen bekommen, da sie früher wie eine Hühnerleiter aussah. Entlang des Wassers und vorbei an den für diese Gegend typischen Kohlfeldern, erreichten wir Glückstadt. Am Hafen lagen einige Traditionssegler und Ulf erzählte viel über die Geschichte der Stadt. Im Hafen fanden wir einen Rastplatz mit Tischen und Bänken.
Wir liefen noch ein Stück an den Elbdeich und dann wieder zurück in die Stadt und besuchten die Stadtkirche. Am Marktplatz machten wir unsere Kaffeeeinkehr.
Vorbei an einer Hochzeitsgesellschaft vor der Kirche ging es zum Bahnhof.




Wanderfreunde Nordheide e.V.