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25.02.17 Naturschutzgebiet Brunsberg

Heute sollte der bisherige Höhepunkt unserer Arbeiten am Brunsberg kommen. Wir wollten den im letzten Herbst ausgefallenen Naturparktag nachholen.
Wir haben ja inzwischen dazugelernt und so hatten wir für jedes Wetter ein Programm vorbereitet. Denn wir wollten in keinem Fall den Tag wieder absagen und die Teilnehmer nach Hause schicken.
Besonders wichtig war das, da wir in der Zwischenzeit für unsere Arbeit ganz tolle Unterstützer gefunden haben. Die Grundschule in Sprötze ist seit letztem Jahr Naturparkschule und wir haben eine Kooperation mit ihr begonnen.
Und zur Jugendfeuerwehr in Sprötze und Kakenstorf haben wir dadurch auch Kontakt gefunden.
Noch nie habe ich so oft den Wetterbericht angesehen wie in der Woche vor dem 25.02. Das Tief „Thomas“ nahm Orkanstärke an und führte zu erheblichen Schäden in Deutschland. Am Sonnabend, unserem Aktionstag hatten wir dann Glück, der Wind legte sich und es hatte aufgehört zu regnen.
Der Tag wurde zu einem vollen Erfolg, die Wanderfreunde verschwanden fast in der Menge. 80 Kinder und Jugendliche von der Grundschule in Sprötze und der Jugendfeuerwehr leisteten mit ihren Eltern und Lehrern ganze Arbeit.
Auf einer riesigen Fläche, die vorher dicht mit Kiefern überzogen war, fand sich nicht mehr eine Kiefer. Vielen Dank an alle 175 Teilnehmer und Helfer.
Zum Abschluss gab es dann an der Schule in Sprötze einen zünftigen Eintopf oder Würstchen mit Brot. Es hat uns allen viel Freude bereitet und in der nächsten Saison ab Herbst 2017 werden wir gerne wieder aktiv.
Zum Abschluss noch eine dringende Bitte. Wir werden immer wieder angesprochen, ob man nicht außerhalb der Aktionstage etwas in der Heide tun kann? Bitte nicht!
Wir sind in einem Naturschutzgebiet und wollen hier auf den Wegen bleiben. Von März bis September braucht die Heide ihre Ruhe und wir machen gar nichts! Und man kann auch viel falsch machen. Die Kiefern müssen herausgerissen werden und sollen nicht einfach abgeschnitten werden. Beim Entkusseln haben wir viele dieser Bäume gefunden, die dann wieder nachwachsen und nur schwer herausgehen. Außerdem dürfen die Kiefern nicht einfach irgendwo liegen gelassen werden. Wir sammeln sie und legen sie an sinnvollen Plätzen ab. Auf unseren Wanderungen entdecken wir immer wieder Kiefern am Wegesrand. Sie wurden von wohlmeinenden „Verschlimmbesserern“ herausgerissen oder abgeschnitten und einfach liegen gelassen.
Es gibt so vieles in der Natur zu beachten und wir müssen das auch erst alles lernen. Kommt zu den Aktionstagen, wir hatten da bisher eine fachkundige Anleitung, viel Spaß und haben auch einiges erledigt. Eins haben wir gelernt: Wir werden nie fertig sein.

 
  
  

 

 

Wanderfreunde Nordheide e.V.