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16.12.17 Lüneburg

Mit dem Metronom fuhren wir nach Bardowick.
Durch den Ort führte uns Ulf zum „Dom zu Bardowick, Sankt Petri et Pauli“. Wahrscheinlich wurde St. Petri von Karl dem Großen im 8. Jahrhundert gegründet, war aber nie Bischofssitz.
Der westliche Unterbau der Türme stammt aus dem 12. Jahrhundert. Als Heinrich der Löwe 1189 den Ort zerstörte, wurde auch die Kirche stark beschädigt und vom Ende des 13. Jahrhunderts bis 1488 neu errichtet.
Wir hatten Glück und konnten den Dom besichtigen. Die bedeutende Innenausstattung stammt aus dem 14. und 15. Jahrhundert.
Wir gelangten zur Ilmenau, die uns nun nach Lüneburg bis in die Innenstadt führte. Auf dem Weg dorthin konnte Ulf uns viel Interessantes aus früheren Tagen berichten:
Eine Brücke, die schon seit dem 12. Jahrhundert über den Fluss führte, natürlich wurde sie immer wieder erneuert,
den Standort der St. Mariani Kapelle aus dem 13. Jahrhundert,
den Nikolaihof Bardowick, erstmals 1251 erwähnt und bis ins 15. Jahrhundert Hospital für Leprakranke,
die Nikolaikirche mit dem Leprosenhospital, das erstmals 1251 urkundlich genannt wurde,
die alte Schleusenanlage, an der wir etwas über die Bardowicker Schifffahrt von seiner Gründung im Jahre 795 bis heute, seit 1998 gibt es nur noch zwei Schiffe, die MS „Pangraf“ und die MS „Gerda“.
An der Schleuse fanden wir einen schönen Platz für eine Rast, zum Verzehr der mitgebrachten Rucksackverpflegung. Es ging entlang der Ilmenau, vorbei an einer alten Landwehr, hinein nach Lüneburg. Unser erster Stopp war am Kloster Lüne mit der St. Bartholomäi Kirche. Hier konnten wir eine alte Weberei bewundern. Dann zeigte Ulf uns die Stelle, an der die Warburg stand. Der ehemalige Wartturm aus dem 15. Jahrhundert markierte die Stelle, wo die Ilmenau nachts durch eine Kette gesperrt wurde. Wir kamen zum alten Lüneburger Hafen und liefen weiter zur St. Nicolai Kirche.
Vorbei am Marktplatz und dem alten Ochsenmarkt kamen wir zum Ratsbücherei. Auf unserem Weg durch die engen Gassen der Altstadt, konnten wir die typischen Wohnhäuser Lüneburgs bewundern. Im Residenz-Café, in einem Gebäude aus dem Jahre 1433 kehrten wir zu Kaffee und Kuchen ein.
Auf dem Weg zum Bahnhof las Ulf uns noch, wie immer ein Gedicht vor und wir liefen ein Stück über den, nun auch erleuchteten Weihnachtsmarkt zum Bahnhof.

 
 

Wanderfreunde Nordheide e.V.