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10.03.18 Altona

Die Nachfrage nach Ulfs Stadtführung war wieder sehr groß, er konnte nicht alle Interessenten mitnehmen und hat deshalb am nächsten Tag die Wanderung noch ein zweites Mal durchgeführt.
Start und Ende war am Bahnhof Holstenstraße für die Wanderung durch die „Altonaer Altstadt“. Direkt hinter dem Bahnhof liegt die Christuskirche. Weiter ging es durch den Bertha-von-Suttner-Park zur St. Johanniskirche. Natürlich hatte Ulf uns an jedem Stopp ganz viel über die Gebäude und Gelände zu erzählen.
Ein Rundgang durch den Wohlerspark mit seinen zahlreichen Monumenten folgte. Im Zickzack mit vielen Stopps liefen wir weiter. In der Thadenstraße setzte leichter Regen ein. Vorbei am Buddhistischen Zentrum Hamburg ging es zur Friedenskirche in der Otzenstraße. Johannes Otzen war der Architekt dieser und weiterer Hamburger Kirchen. Auf unserem Rundgang machte uns Ulf auch auf die gepflasterte Grenzlinie zwischen Hamburg und Altona aufmerksam. Ein Stück ging es in die Große Freiheit hinein zum „Grünspan“, dem „Kaiserpalast“. Leider steht der „Starklub“ nicht mehr. Am „Indra“ erinnert ein Schild an den ersten Auftritt der Beatles am 17. August 1960 in Hamburg. Der Name „Große Freiheit“ hat nichts mit den heutigen Etablissements hier zu tun, er stammt von der Religionsfreiheit, den die Altonaer vor den Toren Hamburgs hier gewährten. Vorbei an der Endoklinik und dem Nobistor ging es zum Jüdischen Friedhof in der Königstraße und dann zur Hauptkirche St. Trinitatis. Durch die Gassen ging es zum Antonipark mit seinem Blick auf die Elbe. Über den Pinnasberg, bekannt geworden durch den Film „Das Gelbe Haus am Pinnasberg“, gelangten wir zum Altonaer Fischmarkt. Die ganze Zeit begleitete uns das typische Hamburger Schmuddelwetter und so suchten wir in einem Durchgang einen Platz für die Rast.
Durch die Carsten-Rehder-Straße ging es ans Elbufer zur Großen Elb Straße. Ein Stück ging es nun bergan in den Park zum „Altonaer Balkon“. Weiter zum Helgoland Denkmal. Es erinnert an das Seegefecht am 09. Mai 1864, dass die Seeblockade der deutschen Häfen beendete. Über die Palmalien liefen wir zum Altonaer Rathaus und zum Altonaer Museum am Platz der Republik. Im Museum hatte Ulf für uns die Kaffeeeinkehr organisiert.
Danach liefen wir durch den Park mit dem Stuhlmannbrunnen, weiter zur St. Petri-Kirche und dann zum kleinen Park „Bei der Friedenseiche“. In der Max-Brauer-Allee ging es vorbei am Amtsgericht, dem ehemaligen Altonaer Krankenhaus und dem Nyegaard-Stift.
Dann waren es nur noch ein paar Minuten zurück zum Bahnhof Holstenstraße. Eine tolle Führung von Ulf, manch professioneller Stadtführer hätte gerne dies Wissen und diese Ortskenntnisse. Vielen Dank.

 

 

 

 

 

Wanderfreunde Nordheide e.V.