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31.05.14 Wilhelmburg

Im Jahr nach der Gartenschau und der Bauausstellung wanderten wir vom S-Bahnhof Wilhelmsburg aus zwischen dem Wilhelmsburger Park, dem Vering-Kanal, Stübenplatz, dem Georgswerder Energieberg, der Windmühle „Johanna“ und dem alten Kirchdorfer Ortskern.

Unterwegs erfuhren wir wieder ganz viel über die jüngere und ältere Geschichte der Region. Ulf hatte alles perfekt vorbereitet. Damit die Wanderung nicht zu lang wurde, kürzten wir etwas ab und nahmen den Bus. Das war eine willkommen Ruhepause bevor es auf den letzten Abschnitt und zur abschließenden Einkehr ging.

Es gab ja viel Kritik in der Öffentlichkeit vor und während der Gartenschau und so war es beeindruckend was heute, ein halbes Jahr nach der Schließung für die Region geschaffen wurde. Einige Umbauarbeiten laufen noch und so lohnt es sicher in einem Jahr noch einmal einen Ausflug hierher zu machen.

Die IBA (Internationale Bauausstellung) dauerte von September 2006 bis November 2013. Diese 7 Jahre haben Wilhelmsburg, die Veddel und den Harburger Binnenhafen. Einige der Projekte sahen wir und durch die Erklärungen von Ulf wurden wir auf vieles aufmerksam gemacht.

Die große Auswahl baulicher Projekte ist nach drei Leithemen geordnet:
„Kosmopolis“ Gute Bildungs- und Kulturangebote für ein zukunftsfähiges Miteinander auf den Elbinseln.
„Metrozonen“ Neue Rähme für die Stadt, die inneren Stadtränder werden zu lebenswerten Quartieren.
„Stadt im Klimawandel“ Die Verbindung von Wachstum und Klimawandel. Klimaverträgliche Zukunftsentwicklungen von Metropolen. Zu diesem Thema sahen wir den Energiebunker und besuchten den Energieberg.
Zwischen 1948 und 1979 wurden zunächst Trümmerschutt, dann Haus- und Sperrmüll abgelagert. Von 1967 bis 1974 wurden zusätzlich rund 200.000 Tonnen Sonderabfälle in Flüssigbecken und Fasslagern deponiert.
Auf diesen Sünden der jüngsten Vergangenheit hat man den Energieberg errichtet. Eine lange Geschichte, die wir uns ausführlich vor Ort ansahen. Höhepunkt des Besuches ist der Spaziergang auf dem „Horizontweg“. Der 900 Meter lange Rundweg aus ca. 250 Tonnen Stahl bietet einen eindrucksvollen Blick auf Hamburg.

 

 

 

 

 

Wanderfreunde Nordheide e.V.