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15. – 27.07.16 Cornwall

Die Reise war einfach schön. Wir hatten zwei Standquartiere, Tintagel und Newquay. Von dort aus wanderten wir einige Etappen auf dem Küstenpfad, dem South West Coast Path, der rund um die Halbinsel Cornwall führt. Der Pfad wird vom „National Trust“, einer Stiftung, unterhalten. Wir unternahmen aber auch Wanderungen ins Landesinnere, z.B. durch das Bodmin  Moor hinauf zum höchsten Punkt Cornwalls (420 m) dem „Brown Willy“.
Mit dem Wetter hatten wir großes Glück, nur an zwei Tagen hat es ein bisschen geregnet. Meist schien die Sonne und mit über 30° im Schatten war es einigen von uns schon zu heiß, zumal wir auf den meisten Wanderungen keinen Schatten fanden.
Wir besuchten einen der für Cornwall typischen Gärten, die „Lamorran House Gardens“.
Auch Lands End stand im Programm und ein Höhepunkt waren die berühmten „Bedruthan Steps.
Damit wir uns auch nach ein paar Jahren noch erinnern, wir waren oder haben außerdem besichtigt und erwandert:
Die Küstenlandschaft rund um Tintagel mit ihren Klippen, Wällen und Wiesen
Die abenteuerlichen Busfahrten auf den engen Küstenstraßen.
Den liegen gebliebenen LKW, der uns zu einer zusätzlichen Wanderung zwang.
Die Küstenwanderung nach Port Isaac/Westdowns
Das malerische Padstow und die anderen kleinen Küstenorte durch die wir kamen.
Die Wanderung über Penpol und Crantock Beach nach Holywell und die Surfer-Strände mit ihren unterschiedlichen Gesichtern bei Ebbe oder Flut.
Die Dünenlandschaften
Wir lernten, dass Wanderwege auch einmal quer durch einen Kartoffelacker verlaufen können.
Die Rundwanderung über Boddnick nach Polruan mit dem ehemaligen Schmugglerdorf und dem Hafen von Fowey mit der spektakulären Mündungsbucht und unseren Fährfahrten.
Der Besuch der Freilichtbühne und dem Minack Theatre.
Die Reise bleibt auch deshalb ein schönes und unvergessliches Erlebnis, weil die Gruppe sich gut verstand und harmonierte.

Mit der Englischen Küche und besonders dem Frühstück hatten wir auch keine Probleme, auch wenn vieles ganz anders war. als wir es von zu Hause kennen. Aber deshalb fährt man ja in andere Länder. Wir lernten auch was ein „Cornish Cream Tea“ ist auch wenn die „Clotted Cream“ nicht jedermanns Sache ist und das „Fish and Ships“ sehr unterschiedlich angeboten werden.
Die Wanderungen waren meist sportlich und es ging an der Küste viel bergauf und bergab.
Die Reise wird uns allen lange in Erinnerung bleiben und wenn in Zukunft etwas über Cornwall im Fernsehen gezeigt wird, werden wir an der einen oder anderen Stelle sagen: Schau mal, da waren wir auch.


 

Wanderfreunde Nordheide e.V.