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02.11.19 Auf dem Krückauweg von Barmstedt nach Elmshorn

Die Krückau, ein nur 37 km langer Nebenfluss der Elbe, ist Namensgeber eines Wanderwegs, der Barmstedt mit Elmshorn verbindet und dies  weitgehend abseits vom Verkehr und auf naturbelassenen Wegen.
Trotz der eher verhaltenen Wettervorhersage trafen sich am Bahnhof Buchholz zunächst 6 Wanderfreunde/innen, die dem Regen trotzen wollten. Zur Abwechslung klappten alle Zugverbindungen. In Elmshorn und in Barmstedt stießen dann noch zwei weitere Mitwanderer vom dortigen Wanderverein hinzu.
Auf Straßen ging es zunächst vom Bahnhof durch das Zentrum zur Grünzone um den Rantzauer See im Südwesten der Kleinstadt. Dort besuchten wir die Schlossinsel mit dem dortigen Herrenhaus von 1806, dem Gerichtsschreiberhaus, ursprünglich auch Gefängnis und dem ehemaligen Amtsgericht. Wanderführer Michael stellte dazu das alte Adelsgeschlecht „Rantzau“ vor, das Besitztümer in ganz Schleswig-Holstein hat und ursprünglich aus Plön kommt.
Auf schönen Waldwegen erreichten wir dann den Ortsrand von Bockholt-Hanredder. Danach noch einmal durch Wald, dann durch Felder und Wiesen durch die Höfegruppe von Bokholt. Am nächsten Waldstück boten gefällte Baumstämme die Möglichkeit zu rasten. Die Autobahn kam immer näher und schließlich ging es neben der Krückau unter ihr durch. Auf Nebenwegen zu einer Siedlung, dann nordwärts wieder zur Krückau. Diese ermöglichte nun einen „grünen Zugang“ zu Elmshorn, der erst im Stadtzentrum endet.
In Elmshorn unterquerten wir die Bahnlinie und besuchten zunächst die Fußgängerzone. Wir sahen uns dort noch die gotische St. Nikolai-Kirche an und das Wohnhaus Königstraße 56, einst Brauerei und Brennerei sowie Weinhandlung und heute u. a. Sitz der Stadtbücherei. Von dort ging es durch die nördliche Bahnunterführung wieder zurück in den Ostteil der Stadt. Dort hatte Wanderführer Michael Plätze im Restaurant Rio Grande reserviert, wie sich herausstellte, eine gute Wahl. Die Küche bot eine reichliche Auswahl und auch der Service klappte sehr gut.
Gestärkt ging es zurück zum Bahnhof, womit wir dann 17 km geschafft hatten. Durch nur zwei Pausen unterwegs waren wir zeitlich früher dran, sodass wir gut eine Stunde früher in Buchholz ankamen als ursprünglich geplant. Und geregnet hat es entgegen der Vorhersage auch nicht!

 

 

 

 

 

Wanderfreunde Nordheide e.V.