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30.11.19 Auf den Hahnheider Berg

Östlich von Trittau im Kreis Stormarn liegt um den Hahnheider Berg ein urwüchsiges Waldgebiet, das man auf naturbelassenen Wegen durchstreifen kann. Die Aussicht vom „Langen Otto“ reicht sehr weit. An klaren Tagen soll Lübeck zu sehen sein, was uns aber nicht vergönnt war.
Die gute Wettervorhersage im ansonsten eher trüben November sorgte für eine große Wandergruppe mit 22 Frauen und Männern samt Wanderführer Michael.  Auch spielten Metronom, Regionalbahn und Bus mit, sodass die Hinfahrt pünktlich war und die Rückfahrt sogar etwas früher als geplant erfolgen konnte.
Von der Bus-Haltestelle im Zentrum von Trittau war die erste Station die Martin-Luther-Kirche. Normalerweise eine „offene Kirche“, war sie eingerüstet und konnte leider nicht innen besichtigt werden. So blieb Michael nur übrig ein paar Fakten zur Kirche zu erzählen.
Schon bald ging es in den Wald. Dort erreichten wir gleich am Beginn eine alte Bahnunterführung, über die heute ein Radweg führt. Michael berichtete in diesem Zusammenhang über die frühere Bedeutung von Trittau als Bahnknotenpunkt.
Auf schönen Wegen im urwüchsigen Wald erreichten wir dann entlang von zahlreichen Seen das Forstamt Hahnheide. Michael wusste zu berichten, dass der heutige Förster erst 2018 seinen Dienst hier antrat, erzählte über die Schwierigkeiten der heutigen Forstwirtschaft und über die zu erwartenden Veränderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Es folgte eine längere Pause.
Auf breiten Waldwegen ging es weiter. Wegen der häufig fehlenden Markierungen war die Gruppe auf die Orientierung von Michael angewiesen, der die Gruppe sicher zum Hohenfelder Damm brachte, einem früheren Postkutschenweg. Dieser wurde nur kurz benutzt. Gerade als ein Auto auftauchte, verließen wir den Fahrweg schon wieder auf schönem Weg im Wald. Das Gelände wurde immer hügeliger. Schließlich erreichten wir den Fuß des Hahnheider Berges. Ein Abstecher brachte uns auf den Gipfel in 99 m Höhe. Der hölzerne Turm bot eine weite Rundsicht.
Nach einer zweiten längeren Pause wanderten wir weiter durch den Wald, dann aufgrund der Wegverhältnisse kurz durch den kleinen Ort Hamfelde und dann wieder durch die unendlichen Wälder um den Hahnheider Berg zurück. Noch vor Beginn der Dunkelheit kamen wir wieder aus dem Wald heraus und liefen noch ins Zentrum von Trittau. Dort erwartete uns ein kleiner Weihnachtsmarkt, überschaubar mit einheimischen Anbietern und sehr akzeptablen Preisen. Ob Grillwurst, Pommes oder Champignonpfanne, für jeden war etwas dabei. Natürlich fehlte auch der Glühwein nicht. Einig waren sich aber alle, dass man sich den Glühweinausschank in Bechern gewünscht hätte, der Umwelt zu Liebe, aber das klappt vielleicht im nächsten Jahr liebe Trittauer?
Fazit: Wettermäßig ein schöner Tag, eine naturnahe Wanderung von 15 km Länge im urwüchsigen Wald und fast keine Asphaltstrecken sowie ein überschaubarer Weihnachtsmarkt. Etwas früher als geplant ging es dann per ÖPNV wieder zurück nach Buchholz, auch diesmal ohne jegliche Verspätungen! Ein schöner Tag fand sein Ende!

  
  
  
  
  
  
  
  
  

 

 

Wanderfreunde Nordheide e.V.