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11./12.04.15 Lübecker Bucht

Daniel berichtet von seinem Ausflug:
Zwei Wanderfreunde und fünf Gäste aus Hamburg machten sich bei bestem Wetter um auf Schusters Rappen das Hinterland der Lübecker Bucht zu erkunden. Das Treffen am Bahnsteig in Hamburg funktionierte reibungslos. Nachdem auch geklärt war, dass wir nicht zuerst zur Unterkunft fahren und dann wandern und die Reisetasche besser hier im Schließfach bleibt, konnte es in Richtung Lübeck losgehen. In Lübeck mussten wir noch mit einem pickepackevollen Bus zum Start unserer Wanderung im Stadtteil Siems fahren. Um 10:30 Uhr ging es dann auch gleich mit einem Fauxpas des Wanderführers los, der gedankenversunken seinen GPS-Tracker startete und dabei gar nicht bemerkte, dass wir in die falsche Richtung loswanderten.
In den sonnenbeschienenen Laubwäldern im Mühlenbachtal und dem Waldhusener Forst konnten wir die blühenden Buschwindröschen bewundern. Sogar einige Ringelnattern ließen sich bei diesem herrlichen Wetter blicken und züngelten uns zu. Ein weiteres landschaftliches Highlight war das Sielbecktal, das durch extensive Bewirtschaftung in einen ursprünglichen Zustand zurückversetzt wurde, und wo wir auch unsere zweite Pause einlegten. Im weiteren Verlauf der Wanderung erfreuten wir uns noch an den schönen Ausblicken vom Hochufer der Schwartau und auf den weiten Ausblick zurück nach Lübeck vom Pariner Berg aus.
Schon leicht erschöpft erreichten wir durch die hügelige Landschaft unser Quartier im Dörfchen Rohlsdorf – genau zur richtigen Zeit bevor es anfing, kräftig zu regnen. Hier hatten wir auf einem alten Bauernhof zwei Ferienwohnungen zu unserer Verfügung. Die Gastgeberin hatte für uns reichhaltig eingekauft und so blieben beim gemeinsamen Abendessen keine Wünsche offen.
Den zweiten Tag gab es dann gelegentliche Blicke auf die Ostsee, zum ersten Mal an der Jugendherberge in Klingberg und anschließend von Gronenberg aus. Dazwischen genossen wir die Wanderung entlang verschiedener Seen, wobei besonders der schluchtartige Abschnitt zwischen dem Kleinen Pönitzer See und dem Taschensee bemerkenswert war. Auf langer, gerader Strecke, vorbei an vereinzelten Hofstellen und Gutshöfen, ging es schließlich unserem Ziel in Neustadt in Holstein entgegen. Nachdem wir Gewerbegebiete und Kasernengelände hinter uns gelassen haben, haben wir unsere wohlverdiente Erholung im Zug zurück nach Hamburg genossen. Und alle waren sich einig: Schön war es, so einen Wochenend-Wanderurlaub kann man ruhig öfters machen.

 

 

 

Wanderfreunde Nordheide e.V.