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24. – 29.03.18 Rügen

Vom 24. bis 29. März besuchten wir die Ostseeinsel Rügen.
Standort für den Kurzurlaub war Sassnitz, ein preiswerter Ort für uns Wanderer. Das Hotel „Waterkant“ lag nur 700 m vom Bahnhof und vom ZOB entfernt und so konnten wir für unsere Tagesausflüge den Bus bequem erreichen. Auf den meist langen Busfahrten bekamen wir einen guten Überblick über die Insel und Thomas hatte das Programm so zusammengestellt, dass wir die unterschiedlichen Landschaften der Insel erkunden konnten.

 

Der erste Wandertag führte uns in das Naturschutzgebiet Mönchgut.im Südosten der Insel. Durch die kleinen Ortschaften Groß Zicker, mit dem Pfarrwitwenhaus und der über 600 Jahre alten Backsteinkirche, ging es über Lübbe nach Göhren
Die Kaffeeeinkehr in Groß Zicker im Restaurant „Taun Hövt“ war zwar nicht geplant, kam uns allen aber recht. Bei frühlinghaftem Wetter konnten wir auf der Terrasse sitzen.
Von Göhren ging es mit dem „Rasenden Roland“ ins Ostseebad Binz. Im urigen Bahnhofsrestaurant „Rasender Roland“ fanden wir alle etwas Passendes auf der Speisekarte.

Der 2. Tag führte uns in den Norden zum Kap Arkona. Wer wollte bestieg den alten Leuchtturm und genoss die Aussicht.

Am nächsten Tag war Putbus unser Ziel. Eine Rundwanderung führte uns an den Strand von Lauterbach und wieder zurück in den Ort. Toll, dass wir wieder mit dem „Rasenden Roland“ nach Binz fahren konnten. Wir hatten Zeit auf eigene Faust den Ort zu erkunden und auf die Seebrücke zu laufen.
Dann hatte Thomas eine Überraschung vorbereitet, am Treffpunkt warteten alte englische Taxis, die uns in „Oma`s Küche“ ein Restaurant mit einer tollen kitschigen Einrichtung fuhren. Es wurde ein gemütlicher Abend.

 

Heute war schon unser letzter Wandertag. Der Bus brachte uns in das Nationalpark-Zentrum-Königsstuhl. Wir wanderten durch den Wald entlang der Küste und genossen immer wieder die herrliche Aussicht auf die Kreidefelsen.
Es war eine sportliche Wanderung mit einigen An-und Abstiegen. Da Thomas in den nächsten Tagen wegen einer Knie-OP ins Krankenhaus musste, konnte er uns, wie schon am Tage zuvor, nicht führen. Aber er hatte alles so gut vorbereitet, dass „Garmin“ den Weg auch so fand.
Kurz vor Sassnitz stiegen wir zum Meer hinunter und liefen noch ein paar hundert Meter direkt am Meer. Ein großartiger Abschluss dieser schönen Wanderung.
Nachmittags war dann noch genug Zeit für eine Kaffeeeinkehr im Restaurant „Neptun“, hoch über Sassnitz.

Die ganzen Tage über hatten wir bestes Wanderwetter gehabt. Als wir am Morgen der Abreise aus dem Fenster sahen, hatte es heftig geschneit. Der Schneefall begleitete uns auch noch auf unserem Weg zum Bahnhof. An Bahnhof hieß es erst, es fahren wegen der Witterung überhaupt keine Züge. Aber wie das mit den Geschichten so ist die erzählt werden, unser Zug kam dann doch pünktlich und fuhr auch pünktlich ab.
Auf freier Strecke auf dem Weg nach Bergen ging das Licht plötzlich aus und den Zug blieb stehen. Der Lokführer meldete sich und erklärte, dass es aufgrund der Witterung Probleme mit dem Stromabnehmer gibt. Nach einigem Hin und Her wurden wir aber abgeschleppt und mussten in Bergen umsteigen. Danach ging eigentlich alles ganz gut, wir hatten zwar zwei Stunden Verspätung und die Züge waren wegen des Osterreiseverkehrs sehr voll aber wir kamen gut in Buchholz an.
Das war ein sehr schöner Urlaub. Vielen Dank an Thomas und natürlich gute Besserung für dein Knie.

 

 

 

 

Wanderfreunde Nordheide e.V.