20240706_Wilhelmsburg

06. Juli 2024 – Wilhelmsburg – 
die zweitgrößte Flussinsel nach Manhattan

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Das Wetter? Warm und trocken – obwohl zunehmend schwül
Die Züge? Pünktlich allesamt
Die Flussinsel? Sehr abwechlungsreich
Die Wandergruppe? Klein aber fein

So stand einer interessanten Erkundung der Flussinsel Wilhelmsburg nichts im Wege.
Auf fast ausschließlich grünen Wegen gelangten wir vom Bahnhof Wilhelmsburg zum Elbdeich in Höhe des Finkenrieder Friedhofes. Obwohl der Elbstrand durchaus einladend war... baden gehen wollten wir nicht. Stattdessen wanderten wir zielstrebig zum Naturschutzgebiet „Heuckenlock“, einem der letzten Tideauenwälder Europas. Auf dem Weg dorthin fiel uns immer wieder die enge Nachbarschaft von Zivilisation etwa mit der Hochhaussiedlung „Kirchdorf Süd“ oder der Autobahn und der Natur mit Elbe und Auwäldern auf.

Ziemlich auf der Hälfte der Strecke machten wir eine ausgiebige Mittagsrast am Leuchtturm der „Bunthäuser Spitze“. Dass sich hier die Elbe in Norder- und Süderelbe teilt, konnten wir wegen der wuchernden Brombeerbüsche nur von oben aus sehen. Waren wir auf unserem Hinweg der Süderelbe gefolgt, ging es jetzt gut gestärkt entlang der Norderelbe weiter. Dabei trafen wir auf eine Schafherde aus der Wümmeniederung zur Deichpflege und erhielten anschließend mit Kleilager, Bagger und „Schafswalze“ auch noch einen Einblick in den modernen Deichbau. 

Ein Schwenk landeinwärts und es ging - weiterhin auf überwiegend grünen Wegen - zurück zum Bahnhof Wilhelmsburg. Die Windmühle „Johanna“ war ein letztes „Muss“, bevor wir uns kurz vor dem Bahnhof ein Eis aus der Hand gönnen konnten.

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